Jugendorganisation

Erst pöbeln, dann piepsen: Die Linksjugend Thüringen und der Mut von gestern

Der Jugendverband spricht erst von Sachbeschädigungen gegen ein geplantes Musterungszentrum in Jena – und begibt sich dann in die Untiefen der Textinterpretation. Ein Kommentar.

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Die Linksjugend spricht sich gegen ein Musterungszentrum aus. Über die Art und Weise lässt sich streiten.

Die Linksjugend spricht sich gegen ein Musterungszentrum aus. Über die Art und Weise lässt sich streiten.

© Patrick Pleul/dpa

Es gibt diesen einen Satz, der die Linksjugend Thüringen gerade in arge Bedrängnis bringt. Er stammt von ihrem Co-Landessprecher Florian Landes und lautet sinngemäß: Wer in Jena ein Musterungszentrum errichte, müsse sich auf „regelmäßig eingeschmissene Scheiben und Sachbeschädigungen einstellen“. Das ist keine zarte Andeutung. Das ist eine Ansage – verschickt per offizieller Pressemitteilung.

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