Rund 190 Bäume, 1 400 Sträucher und 34 000 Stauden sind in den vergangenen Monaten im neuen Stadtpark von Biesdorf-Süd gepflanzt worden. Am gestrigen Donnerstag wurde der 6,5 Hektar große erste Bauabschnitt der "Schmetterlingswiesen" genannten Anlage übergeben. Die Kosten betrugen rund 7,7 Millionen Mark.Sitze im RückhaltebeckenDen südlichen Teil des Geländes bildet eine großzügige Wiesenlandschaft mit einzelnen Solitärbäumen und Sträuchern. Parallel zur Wuhle verläuft ein Rad- und Wanderweg. Rustikale Tische und Bänke laden zum Aufenthalt ein. Ein Regenrückhaltebecken bietet den Übergang zum eigentlichen Park. Der Entwurf für die Grünanlage stammt von dem Berliner Architekten Jens Hennigsen. Weil das Rückhaltebecken nur bei sehr starkem Regen überflutet werde, könne dieser Bereich, der mit Sitzstufen ausgestattet ist, bei schönem Wetter auch von den Anwohnern genutzt werden, sagt Hennigsen. Im eigentlichen Park, der von verschiedenen Wegen durchzogen wird, gibt es eine große Rasenfläche, vertieft angelegte Beete, Ahornalleen sowie Hecken- und Mauerstreifen. Ein zweiter Bauabschnitt des insgesamt 13 Hektar großen Wuhleparks mit Spielplätzen, Aufenthalts- und naturnahen Bereichen soll schrittweise bis zum Jahr 2005 geschaffen werden."Mit der frühzeitigen Fertigstellung des ersten Parkbereichs wollen wir den künftigen Charakter des Quartiers als Siedlung im Grünen unterstreichen", sagt Hartmut Rakow, Chef des Entwicklungsträgers BauGrund. Bis 2010 entsteht im Entwicklungsgebiet Biesdorf-Süd ein neues Marzahner Viertel für etwa 10 000 Einwohner. (el.)
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