Während es ab 2018 in Berlin-Brandenburg gleich drei Dürrejahre in Folge gab, sah das in anderen Gegenden besser aus. Aber die Konsequenzen werden langfristig alle zu spüren bekommen. Die Ersten bereits jetzt. In der Region Strausberg-Erkner wird nun das Wasser rationiert. Dort haben auch viele Berliner ihre Kleingärten, die viele auch mit Trinkwasser wässern. Die Verschwendung soll eingeschränkt werden.
Sie war lange möglich, weil Wasser preiswert war. Aber je mehr Wasser benötigt wird – egal ob zum Duschen, für den Rasen oder für die Tesla-Gigafactory von Elon Musk in Grünheide –, umso mehr wird Wasser zur Mangelware, wird teurer, begehrter und umkämpfter.
Warum die Einwohner von Strausberg ihren Rasen nicht mehr sprengen dürfen
Nicht nur für die Steppenregionen der Welt wird prognostiziert, dass die Kriege der Zukunft nicht mehr um Öl oder Gas gekämpft werden, sondern ums Wasser. Auch in Mitteleuropa ist ein Umdenken dringend nötig. Alle Kleingärtner sollen Regenwasser sammeln. Aber auch die Städte müssen massiv umdenken: Das Stichwort heißt Schwammstadt.
Berlin hat bereits damit begonnen, den Niederschlag nicht einfach in die Gullys fließen zu lassen. Stattdessen soll das Wasser wie in einem Schwamm gesammelt werden, in Teichen, Speichern und Gründächern. Die Umsetzung solcher Ideen muss massiv beschleunigt werden.
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