Landtagswahl

Kritik aus den eigenen Reihen: Wie die Kampagne „Taktisch Wählen“ in den Wahlkampf eingreift

An tausenden Haustüren werben Aktivisten um die strategische Verteilung von Wählerstimmen. Doch mit ihrem Vorhaben bringen sie ausgerechnet die Linkspartei gegen sich auf.

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Auf Briefkästen liegen Flyer von FDP, Grünen, CDU und SPD. „Taktisch Wählen“ wirbt um Zweitstimmen für Grüne und SPD.

Auf Briefkästen liegen Flyer von FDP, Grünen, CDU und SPD. „Taktisch Wählen“ wirbt um Zweitstimmen für Grüne und SPD.

© Sven Versteegen/Ostdeutsche Allgemeine

„Hallo, wir sind von der Kampagne ,Taktisch Wählen‘“, sagt Charlotte vor der grünen Holztür eines Altbaus in Halle. „Würden Sie uns kurz in den Hausflur lassen?“ Zusammen mit Noah will sie Wähler davon überzeugen, ihre Stimmen so zu verteilen, dass die AfD nach der Landtagswahl keine Mandatsmehrheit erhält. Beide heißen in Wirklichkeit anders. Doch die Nennung ihrer echten Namen haben sie ausdrücklich untersagt.

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