Deutschlandtag

„Es ärgert mich unfassbar“: Nathusius verlässt JU-Bundesvorstand nach 350.000-Euro-Panne

Nach einem Streit über die Brandmauer zur AfD und Kritik an Friedrich Merz verlässt Clara von Nathusius die JU-Spitze. Zum Abschied muss sie auch über eine teure Finanzpanne sprechen.

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Clara von Nathusius legt ihren Rechenschaftsbericht der Jungen Union auf dem Deutschlandtag 2026 vor.

Clara von Nathusius legt ihren Rechenschaftsbericht der Jungen Union auf dem Deutschlandtag 2026 vor.

© Junge Union

Es ist das vorläufige Ende der Karriere von Clara von Nathusius im Bundesvorstand der Jungen Union. Ihren letzten Rechenschaftsbericht als Schatzmeisterin begann sie mit einer Finanzpanne, die wenige Tage vor dem diesjährigen Deutschlandtag der JU öffentlich geworden war. Knapp 350.000 Euro musste der CDU/CSU-Nachwuchs an den Staat zurückzahlen und dafür einen Kredit bei der Mutterpartei aufnehmen.

Zuvor war Nathusius bereits mit ihrer Forderung nach roten Linien statt einer Brandmauer zur AfD und mit ihrer Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz in der Jungen Union angeeckt. Unmittelbar vor ihrem Auftritt erteilte JU-Chef Johannes Winkel einer Zusammenarbeit mit der AfD eine deutliche Absage. Anschließend umarmte er die Mitglieder des Vorstands auf der Bühne, auch Nathusius.

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