Kolumne

Es gibt nicht nur beliebte Vornamen, sondern auch „verbrannte“

Die Vergabe der Namen für den Nachwuchs ist ganz klar bestimmten Moden unterworfen. Auch der aktuelle Trend wird irgendwann enden. Und was kommt dann?

Jens Blankennagel
Jens Blankennagel
2 Min
Die Mehrheit der 60.000 Namen, die jedes Jahr bundesweit registriert werden, wird nur ein einziges Mal vergeben.

Die Mehrheit der 60.000 Namen, die jedes Jahr bundesweit registriert werden, wird nur ein einziges Mal vergeben.

© Imago/PantherMedia

Einige werden wohl zu „Herden-Namen“. Das sagten wir früher, wenn in jeder Schulklasse gleich mehrere Kinder Silke oder Jens hießen, Claudia oder Peter. Grundsätzlich neigen deutsche Eltern inzwischen zu seltenen Namen: Die Standesämter melden der Gesellschaft für deutsche Sprache jene 60.000 Namen, die jedes Jahr registriert werden. 40.000 davon werden nur ein Mal vergeben. Das sind die seltenen Namen. In Potsdam sind es bei den Mädchen Allura, Enara, Huda, Impala, Rudine, Skylar. Bei Jungs Amenadiel, Emery, Jax, Lieven, Lumen und Ulysse. Wer hätte sofort gewusst, dass Bauke ein Junge ist und Fjell ein Mädchen?

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