Musik

Offiziell: Rockband Rammstein ist wieder im Studio

Gitarrist Paul Landers hat ein Foto veröffentlicht, das die Band bei der Arbeit in Frankreich zeigt. Da in diesem Jahr die Tour ausfallen musste, wollen die Berliner Rocker endlich wieder Musik produzieren.

Florian Thalmann
Florian Thalmann
2 Min
Der Frontmann von Rammstein, Till Lindemann, ist für seine Bühnenshows bekannt. 

Der Frontmann von Rammstein, Till Lindemann, ist für seine Bühnenshows bekannt. 

© dpa

Schon vor Wochen verbreitete sich im Netz die Meldung, die Musiker seien im französischen Ort Saint-Rémy-de-Provence gesichtet worden – hier befinden sich die La-Fabrique-Studios. Dort entstand bereits das letzte Album von Rammstein. „Rammstein sind zurück in den La-Fabrique-Studios, wo sie ihr letztes Album aufgenommen haben“, hieß es auf dem Internetportal RammsteinWorld.com. Einige Mitglieder und Ingenieure der Band seien demnach in Saint-Rémy-de-Provence gesichtet worden, wo sich das Studio befindet. Auch von den Bandmitgliedern gab es Zeichen – so postete Schlagzeuger Christoph Schneider ein Foto auf Instagram, das ihn im Nationalpark Calanques bei Marseille zeigt. Luftlinie zum Studio: etwa 70 Kilometer.

Bisher stand eine Bestätigung durch die Band aus, dementsprechend groß ist die Freude der Fans. „Wenn sich die Tour um ein Jahr verschiebt, ist es gar nicht schlimm – wenn ein neues Album dabei rausspringt“, schrieb ein Fan auf Facebook. Ein anderer: „Es ist sehr schön, euch wieder zusammen im Studio zu sehen. Habt Spaß und passt aufeinander auf!“ Inzwischen ist außerdem bestätigt: Zum 25. Jubiläum des ersten Albums „Herzeleid“ soll das Album neu aufgelegt werden. Außerdem gibt es Gerüchte, die Band arbeite an einer Dokumentation.

Die geplante, groß angelegte Tour der Berliner Rocker musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Auch Frontmann Till Lindemann wurde durch das Virus eine große Premiere verhagelt: Der 57-Jährige hatte, gemeinsam mit der Zirkus-Company Flic Flac, eine Neuauflage der „Freak-Show“ geplant. Die damit geplante Tour fiel ebenfalls der Pandemie zum Opfer.

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