Krieg

Eskalation in der Ukraine: Ist Putins neue „Wunderwaffe“ ein Bluff?

Detailreich preist Präsident Putin seine neue Oreschnik-Rakete. Er könne den Feind damit in Schutt und Asche legen. Neutrale Experten hegen Zweifel.

Michael Maier
4 Min
Der russische Präsident Wladimir Putin spricht zu den Medien.

Der russische Präsident Wladimir Putin spricht zu den Medien.

© Ramil Sitdikov/dpa

Im Krieg Russlands gegen die Ukraine ist kein rasches Ende in Sicht. Allerdings ist noch nicht klar, ob es kurzfristig zu einer Eskalation kommt. Eine solche hatte der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag in der kasachischen Hauptstadt Astana angedeutet. Putin drohte laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass mit weiteren Einsätzen der neuartigen russischen Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik gegen Ziele in der Ukraine. Er schloss nicht aus, dass auch Einrichtungen der ukrainischen Regierung in Kiew angegriffen werden könnten. Derzeit wähle die russische Militärführung Ziele für neue Angriffe aus. Putin sagte, es kämen „Militärobjekte, Unternehmen der Rüstungswirtschaft oder Entscheidungszentren in Kiew“ infrage. Russland hatte vergangene Woche die neue Rakete auf einen Industriekomplex in der ukrainischen Großstadt Dnipro abgefeuert.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*