Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal im Schloss Ettersburg bei Weimar am Mittwochabend dieser Woche. Zur fast 400. Auflage der Ettersburger Gespräche hatte Gastgeber Peter Krause zu einem spannenden Dialog geladen: Hamed Abdul-Samad und Michael Wolffsohn.
Beide haben sich intensiv mit dem Nahost-Konflikt beschäftigt, reden über Antisemitismus und Islam miteinander. Sie kennen und schätzen sich seit langer Zeit. Die Polizei sicherte die Veranstaltung. Seit 2013 ist eine Fatwa gegen Abdul-Samad ausgesprochen. Der Publizist war mit seiner libanesischen Frau Haneen Al-Sayegt angereist.
Debatte
Ettersburger Dialog: „Die Kirchen sind leer, die Moscheen dagegen voll“
Der Ettersburger Dialog bringt immer wieder gegensätzliche Meinungen auf ein Podium: Diesmal Politikwissenschaftler Hamed Abdul-Samad und Historiker Michael Wolffsohn.
Doris Weilandt
6 Min
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Hamed Abdul-Samad (r.) und Michael Wolffsohn im Gespräch
© Doris Weilandt für Ostdeutsche Allgemeine
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