Als Lea in München gefragt wird, wo sie herkomme, kennt niemand den Ort Greiz. Sie sagt, das sei bei Gera, und erntet Schulterzucken. Lea, 17 Jahre alt, hat sich bei einer Castingshow beworben. Nachdem sie für die erste Runde ausgewählt wurde, kommt ein Fernsehteam zu ihr in die Schule und will einen kleinen Porträtfilm drehen. Und obwohl sie demnächst wie die anderen auf einer großen Bühne performen will, obwohl sie ja längst Auftrittserfahrungen gesammelt hat, wenn sie mit ihrer Freundin in Kneipen spielte und sang, fällt ihr die erwünschte Selbstdarstellung schwer.
„Etwas ganz Besonderes“ hat Eva Trobisch ihren dritten Spielfilm genannt. Der Titel hat seinen Ursprung in der Begegnung mit dem Casting-Team. Lea (Frida Hornemann) wird gebeten zu erzählen, was sie ausmacht. Das Erlebnis in München legt nahe: Vielleicht ist es die Herkunft.
Kino
„Etwas ganz Besonderes“: Ein Mädchen aus Thüringen will ein gesamtdeutscher Star werden
Lea kommt aus der thüringischen Provinz und bewirbt sich bei einer Castingshow in München. Ein großartiger Ensemblefilm von Eva Trobisch. Die Kritik.
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Lea (Frida Hornemann) in einer Szene des Films „Etwas ganz Besonderes“. Das Mädchen entdeckt ihren Heimatort neu.
© Adrian Campean/Trimafilm/dpa
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