Die durch den Iran-Krieg entfachte Düngerkrise in Europa spitzt sich weiter zu. Die EU will daher stärker mit Gülle, Mist, Gärresten und anderen organischen Reststoffen zudüngen, wie aus einem Düngeaktionsplan der EU-Kommission hervorgeht. Doch in Brandenburg gibt es Zweifel, ob dieser Plan aufgehen kann.
„Eine über die bisherigen Mengen hinausgehende Nutzung von Wirtschaftsdüngern ist aufgrund der rückläufigen Tierbestände, der anfallenden Transportkosten und anderer Faktoren aktuell nicht absehbar“, teilt das brandenburgische Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) auf Anfrage der Berliner Zeitung mit.
Landwirtschaft
EU will Düngerkrise mit Kuhmist bekämpfen – doch im Osten fehlt das Vieh
Die EU-Kommission will Bauern unabhängiger von teurem Mineraldünger machen – auch mithilfe von Gülle und Mist. In Brandenburg stößt der Plan auf Skepsis.
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Die EU schlägt vor, dass Landwirte mehr Viehmist ausbringen. Im Osten gibt es aber nicht genügend Tiere.
© Philipp Schulze/dpa
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