In Brüssel wird derzeit kaum ein Dokument so intensiv diskutiert wie der Bericht des ehemaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) und früheren italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi zur Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union. Seine Diagnose ist klar: Europa fehlt es nicht an Ideen. Es fehlt an der Fähigkeit, aus ihnen wirtschaftliche Stärke zu machen. Gemeint ist: Innovation entsteht, doch zu selten werden daraus große, weltweit erfolgreiche Unternehmen. Nicht die Forschung sei das Problem, sondern das, was danach kommt: Kapital, Skalierung und Markt.
Industrie
Europas Innovationsproblem: Ideen sind da – Wachstum nicht
Europa bringt Innovationen hervor, doch zu selten werden daraus wirtschaftlich tragfähige Unternehmen. Sachsen zeigt, wo die entscheidenden Hürden liegen.
Sebastian Faber
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Mario Draghi, ehemaliger Präsident der EZB (li.) mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem Manuskript seines Reports zur Wettbewerbsfähigkeit der EU.
© IMAGO/Wiktor Dabkowski
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*