Derzeit rast 2010RF1 mit 44.000 Stundenkilometern durch den Weltraum, sein Durchmesser beträgt neun Meter. Obwohl das außerirdische Gestein damit relativ klein ist, könnte es im Falle eines tatsächlichen Einschlags massiven Schaden anrichten. Im russischen Tscheljabinsk zerbrach ein heranrasender Asteroid vor acht Jahren noch vor dem Einschlag über der Stadt. Laut einem Bericht des Fernsehsenders RTL wurde dabei eine Energie von rund 25 Hiroshima-Bomben freigesetzt.
Der Startschuss für die erste europäische Mission zur Asteroiden-Abwehr ist gefallen
Die seinerzeit entstandene Druckwelle sprengte rund 200.000 Quadratmeter Glas. Knapp 1000 Menschen wurden bei dem Jahrhundertereignis verletzt. Der damalige Asteroid hatte einen Durchmesser von rund 20 Metern.
Dieses Ereignis habe in jedem Fall gezeigt, es sei nicht die Frage ob ein weiterer Asteroid einschlage. Die Frage sei vielmehr, wann der nächste Einschlag komme, sagte Esa-Spezialist Rolf Densing in einem früheren Beitrag der „Tagesschau“.
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