Ein Mann soll in Berlin-Niederschöneweide eine Frau auf offener Straße mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben. Nach Informationen der Berliner Zeitung handelt es sich bei dem 50-jährigen Opfer um die seine Ex-Partnerin des Mannes. Der Mann soll der Frau gegenüber ein Annäherungsverbot gehabt haben.
Die Frau wurde mit Schnittverletzungen am Hals und Stichverletzungen im Oberkörper in ein Krankenhaus eingeliefert und operiert, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ihr 33 Jahre alte Begleiter wurde von dem Verdächtigen zuvor zu Boden gestoßen und verletzte sich leicht an der Schulter. Er benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung.
Tatverdächtiger ist flüchtig
Laut Polizei überquerten die 50-Jährige und ihr Begleiter am Donnerstagabend die Schnellerstraße in Richtung Fließstraße, als sie auf den 23-jährigen Tatverdächtigen trafen, der sie mit einem Messer angriff und dann flüchtete. Ein Passant rief die Einsatzkräfte und leistete Erste Hilfe.
Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab und leitete die Fahndung nach dem Verdächtigen ein. Die Suche in der Umgebung des Tatorts und in der Wohnung des Mannes verlief zunächst erfolglos. (mit dpa)
Polizeibericht Berlin
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