Fußball

Ex-Nationalspieler rechnet mit dem DFB ab – und erhebt Rassismusvorwurf

Neun Jahre nach seinem letzten Einsatz hat Kerem Demirbay eine Rückkehr in die Nationalelf ausgeschlossen. Im Interview übte er scharfe Kritik am DFB.

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Mit Joshua Kimmich (l.) hat Kerem Demirbay beim Confed Cup 2017 für die deutsche Nationalmannschaft gespielt. Mittlerweile bereut er die damalige Entscheidung für den DFB.

Mit Joshua Kimmich (l.) hat Kerem Demirbay beim Confed Cup 2017 für die deutsche Nationalmannschaft gespielt. Mittlerweile bereut er die damalige Entscheidung für den DFB.

© Moritz Müller/Imago

Kerem Demirbay will nie wieder für Deutschland spielen. Knapp neun Jahre nach seinem letzten Einsatz für die Nationalmannschaft hat der frühere Bundesliga-Profi scharfe Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB) geübt. In einem Interview mit dem türkischen Journalisten Yağız Sabuncuoğlu erklärte der 33-Jährige, dass ihm die Nationalmannschaft inzwischen egal sei. Zudem erhob er den Vorwurf, wegen seiner türkischen Herkunft benachteiligt worden zu sein.

Selbst der neue Bundestrainer Jürgen Klopp könne ihn nicht überzeugen. „Ich schwöre, wenn sie mich heute anrufen würden, ich würde nicht hingehen. Ich würde nie wieder für Deutschland spielen. Die Nationalmannschaft ist mir egal“, sagte Demirbay. Seine damalige Entscheidung, für Deutschland statt für die Türkei aufzulaufen, bereue er inzwischen. Vor rund zehn Jahren habe er eineinhalb Jahre lang versucht, für die türkische Nationalmannschaft zu spielen. Doch daraus sei nichts geworden.

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