Landtagswahl

Exklusiv: SPD wirft Tagesspiegel in Debatte um Drei-Prozent-Hürde falsche Darstellung vor

Spitzenkandidat Armin Willingmann sieht sich falsch wiedergegeben. Gleichzeitig zeigt sich: Ausgerechnet in der AfD wird die Zukunft der Fünf-Prozent-Hürde unterschiedlich bewertet.

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Armin Willingmann, Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, sieht sich falsch dargestellt.

Armin Willingmann, Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, sieht sich falsch dargestellt.

© Emmanuele Contini für Ostdeutsche Allgemeine

Manchmal entscheiden wenige Hundertstelprozentpunkte darüber, ob eine Partei in ein Parlament einzieht und welche Regierungsbildungen anschließend möglich sind. Das prominenteste Beispiel der vergangenen Jahre ist das BSW, das die Fünf-Prozent-Marke bei der Bundestagswahl um wenige tausend Stimmen verfehlte. Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier plädiert vor diesem Hintergrund für eine Absenkung der Sperrklausel auf drei Prozent. Er regt an, auch für Landtage zu prüfen, ob die bisherige Fünf-Prozent-Hürde noch zeitgemäß ist.

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