BERLIN. Umwelt- und Verkehrsexperten haben Kritik an der deutschen Autoindustrie geübt: Diese habe die Entwicklung und Markteinführung sparsamer und umweltschonender Hybridautomobile verschlafen, monierten das Umweltbundesamt (UBA) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Hybridautos verfügen über einen kombinierten Antrieb aus Verbrennungs- und Elektromotor.Deutsche Autobauer hätten die fortschrittliche Hybridtechnik seit Jahren blockiert, sagte VCD-Vorstandsmitglied Hermann-Josef Vogt der Berliner Zeitung. Dies zeuge "von falscher Modellpolitik und fehlender Weitsicht."Ähnlich äußerte sich der Verkehrsexperte des Umweltbundesamtes, Axel Friedrich. Er schätze die Verbrauchsersparnisse bei Hybridfahrzeugen auf rund 25 Prozent, sagte Friedrich. Seine Kritik an den deutschen Autobauern brachte der UBA-Experte auf die Formel: "Toyota denkt langfristig, DaimlerChrysler kurzfristig". Der japanische Hersteller Toyota gilt weltweit als führender Anbieter von Hybridfahrzeugen. Seite 2
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