Finanzen

EZB erhöht Leitzins zum zweiten Mal auf 2,5 Prozent

Der Einlagenzins steigt um 0,25 Prozentpunkte. Hohe Energiepreise und die Inflation über dem Zielwert setzen die Notenbank unter Druck.

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EZB-Präsidentin Christine Lagarde bei einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main

EZB-Präsidentin Christine Lagarde bei einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main

© Florian Wiegan/imago

Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht die Leitzinsen zum zweiten Mal in diesem Jahr. Der für die Finanzmärkte maßgebliche Einlagenzins steigt um 0,25 Prozentpunkte von 2,25 auf 2,5 Prozent.

Bereits im Juni hatte die EZB den Einlagenzins von zwei auf 2,25 Prozent angehoben. Es war damals die erste Zinserhöhung seit 2023.

Der neue Beschluss fällt vor dem Hintergrund einer wieder steigenden Inflation. Die Verbraucherpreise im Euroraum lagen im August 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Inflationsziel der EZB beträgt zwei Prozent.

Besonders die höheren Energiepreise bereiten den Währungshütern Sorgen. Der Krieg Israels und der USA gegen den Iran sowie die Angriffe auf Schiffe und Energieanlagen haben den Ölpreis zuletzt auf mehr als 100 US-Dollar je Barrel getrieben.

Höhere Leitzinsen verteuern tendenziell Kredite für Unternehmen und Verbraucher. Sparer können dagegen mit steigenden Zinsen für Tages- und Festgeld rechnen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde will die Entscheidung am Donnerstagnachmittag erläutern.

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