Studie

Fachkräftemangel im Gastgewerbe hält an

Besonders in der Hotellerie und der Gastronomie gibt es viele offene Stellen, die nicht passend besetzt werden können. Woran aber liegt der starke Anstieg de...

dpa
2 Min
ARCHIV - Eine Studentin bedient am Vormittag in einem Cafe. Beim Fachkräftemangel in Hotels, Restaurants und Gaststätten ist derzeit keine Besserung in Sicht.

ARCHIV - Eine Studentin bedient am Vormittag in einem Cafe. Beim Fachkräftemangel in Hotels, Restaurants und Gaststätten ist derzeit keine Besserung in Sicht.

© Frank Rumpenhorst/dpa

Besonders betroffen seien die Hotellerie, wo aktuell 42,8 Prozent der offenen Stellen nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen besetzt werden könnten, und die Gastronomie, wo dies für 40,1 Prozent der offenen Stellen gelte. Am größten ist die Fachkräftelücke der Studie zufolge bei Köchinnen und Köchen, wo bundesweit 7555 Fachkräfte fehlen.

„Der starke Anstieg der Fachkräfteengpässe lässt sich vor allem mit einem geringeren Angebot an verfügbaren Arbeitslosen erklären und weniger mit einem Anstieg der offenen Stellen“, heißt es in der Studie. Viele Beschäftigte und Arbeitslose hätten im Zuge der Corona-Pandemie der Hotel- und Gaststättenbranche den Rücken gekehrt. Gleichzeitig hätten weniger Quereinsteiger aus anderen Branchen den Schritt ins Gastgewerbe gewagt.

Erschwert wird die Situation der Studie zufolge dadurch, dass auch vom Ausbildungsmarkt keine Entlastung zu erwarten ist. Im Gastgewerbe sei es seit Jahren überdurchschnittlich schwierig, angebotene Ausbildungsplätze zu besetzen.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

weltbune Banner