Die BVG ist am Freitagmorgen nur knapp einer Katastrophe entgangen. Unbekannte Täter hatten kurz nach fünf Uhr auf dem U-Bahnhof Adenauerplatz in Charlottenburg ein Absperrgitter einer Rolltreppe auf die Schienen geworfen. Der 40-jährige Fahrer eines Zuges in Richtung Spandau sah das Metallteil und bremste sofort. Dennoch konnte er nicht verhindern, dass die Bahn gegen die Absperrung prallte. Die 200 Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. Es kam zu einem Kurzschluss. Der Stromabnehmer sowie eine Schiene wurden beschädigt. Die Reparaturen dauerten anderthalb Stunden. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. (ls.)
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