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Mobilität

Fahrgast zündelt: Schon wieder Brandstiftung im Berliner Nahverkehr

Ein U-Bahn-Fahrer ertappt einen Mann, der eine Sitzbank in der U7 anzündet. Am selben Tag hatte es schon in der S-Bahn gebrannt. Im Januar stand ein BVG-Bus in Flammen.

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Nur noch ein Gerippe: In der Nacht zum 20. Januar 2024 brennt der BVG-Doppeldecker 3709 in Lichterfelde Süd aus. Nun wurde in der U-Bahn gezündelt – mit weniger schweren Folgen.

Nur noch ein Gerippe: In der Nacht zum 20. Januar 2024 brennt der BVG-Doppeldecker 3709 in Lichterfelde Süd aus. Nun wurde in der U-Bahn gezündelt – mit weniger schweren Folgen.

© Morris Pudwell

Schon wieder wurde in einem Berliner Nahverkehrsfahrzeug gezündelt. Ein Mann muss sich wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung verantworten, weil er Mittwochabend in einem U-Bahn-Wagen der Linie U7 in Spandau eine Sitzbank angezündet haben soll. Das teilte die Polizei mit. Dabei hatte gerade erst eine S-Bahn im Bahnhof Bellevue gebrannt. Die Ursache war auch hier Brandstiftung, so die Bundespolizei. Auch das Feuer in dem Doppeldeckerbus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), der im Januar am S-Bahnhof Lichterfelde Süd ausbrannte, wurde gelegt.

Die U-Bahn aus Rudow hatte ihre Fahrt beendet, in der Endstation Rathaus Spandau rollte sie gegen 20.30 Uhr in die Kehranlage. Alle Fahrgäste waren am Bahnsteig ausgestiegen – bis auf einen Mann, wie der Fahrer feststellte. Der BVG-Mitarbeiter sah, wie der 56-Jährige in dem ansonsten leeren Waggon des Zuges eine Sitzbank anzündete. Der U-Bahnfahrer schritt ein und konnte das Feuer mit einem Pulverlöscher löschen. So wurde lediglich ein Sitz leicht beschädigt, und der U-Bahn-Zug blieb fahrbereit. Dennoch wurde der Verkehr eine halbe Stunde lang unterbrochen.

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