Da treten Füße in Kitten Heels emsig in die Pedale, dort glitzert ein Paillettenrock auf dem Fahrradsattel, an der nächsten Ecke: ein Mann im Anzug mit einem Lastenrad, in dessen Holzkiste seine erwachsene Begleitung kauert. Über allem liegt eine erstaunliche Stille: kein Hupen, kein Schimpfen, nur das gleichmäßige, leise Surren der Reifen auf dem Asphalt.
Die Fahrradstadt Kopenhagen funktioniert so selbstverständlich und stilvoll, dass sie fast unwirklich wirkt. Das Rad ist hier Fortbewegungsmittel Nummer eins. In den Öffis sieht man kaum Einheimische. Wozu auch, wenn das Fahrrad schneller, günstiger und geselliger ist?
Stilfrage
Radeln mit Stil: Was sich Berlin von der Fahrradstadt Kopenhagen abschauen muss
Kopenhagen macht vor, wie stylish und konsequent Radverkehr funktioniert. Warum sich Berlin an dieser Rad-Etikette ein Vorbild nehmen sollte.
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Wie stylish Fahrradfahren sein kann, zeigt sich wohl nirgends so deutlich wie auf den Straßen während der Kopenhagener Modewoche.
© Copenhagen Fashion Week
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*