Sarah Nagel bleibt Jugendstadträtin von Neukölln – aber nicht, weil eine Mehrheit hinter ihr steht. Wer am Mittwochabend im Rathaus Neukölln dabei war, erlebte eine politische Niederlage auf Raten: 34 Verordnete stimmten für ihre Abberufung, nur 14 dagegen. Und dennoch scheiterte der CDU-Antrag. Der Grund: Für eine Abwahl braucht es mehr als eine einfache Mehrheit – in Neukölln also mindestens 37 Stimmen. Diese hohe Hürde wurde verfehlt.
Vergewaltigungs-Vorwurf
Abwahl gescheitert: Neukölln sucht nach Konsequenzen im Fall Wutzkyallee
Sarah Nagel übersteht den Abwahlantrag, obwohl 34 Verordnete gegen sie stimmen. Jetzt muss Neukölln zeigen, ob seine Schutzkonzepte mehr sind als Papier.
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Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke).
© André Beinke/Berliner Zeitung
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