Vergewaltigungs-Vorwurf

Abwahl gescheitert: Neukölln sucht nach Konsequenzen im Fall Wutzkyallee

Sarah Nagel übersteht den Abwahlantrag, obwohl 34 Verordnete gegen sie stimmen. Jetzt muss Neukölln zeigen, ob seine Schutzkonzepte mehr sind als Papier.

André Beinke
André Beinke
7 Min
Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke).

Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke).

© André Beinke/Berliner Zeitung

Sarah Nagel bleibt Jugendstadträtin von Neukölln – aber nicht, weil eine Mehrheit hinter ihr steht. Wer am Mittwochabend im Rathaus Neukölln dabei war, erlebte eine politische Niederlage auf Raten: 34 Verordnete stimmten für ihre Abberufung, nur 14 dagegen. Und dennoch scheiterte der CDU-Antrag. Der Grund: Für eine Abwahl braucht es mehr als eine einfache Mehrheit – in Neukölln also mindestens 37 Stimmen. Diese hohe Hürde wurde verfehlt.

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