Eine Familie aus Dresden hat sich bei einer Bergtour im österreichischen Dachsteingebirge verstiegen und musste per Hubschrauber ins Tal geflogen werden. Die beiden Töchter zeigten laut Polizei Anzeichen einer Unterkühlung.
Die 35-jährigen Eltern sowie ihre drei Kinder im Alter von drei, sechs und acht Jahren waren nach Angaben der österreichischen Polizei entkräftet und unterkühlt, als die Rettungskräfte sie erreichten. Die Familie hatte versucht, einen hochalpinen Wanderweg auf den 2100 Meter hohen Krippenstein zu bewältigen, die Anstrengungen jedoch unterschätzt.
Zusätzlich verlor die Gruppe zwischenzeitlich die Orientierung. Statt der erwarteten Wetterbesserung setzten starke Regenschauer und kräftiger Wind ein. „Trotz der mitgeführten Regenbekleidung verließen die Familie nach rund sieben Stunden Wanderung die Kräfte“, teilte die Polizei mit. Die beiden Töchter hätten eindeutige Anzeichen einer Unterkühlung gezeigt.
Nach einem Notruf brachten zwei Rettungshubschrauber die fünf Personen sicher ins Tal.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]