Stadtentwicklung

Streit um fast 100.000 Mieterhöhungen: Linke erhebt schweren Vorwurf

Mehr Berliner sind betroffen als bisher bekannt: Die Linke fordert einen Stopp der Mieterhöhungen und vermutet Kalkül hinter dem Zeitpunkt.

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Niklas Schenker, mietenpolitischer Sprecher der Linke-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, fordert einen Stopp der Mieterhöhungen bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen.

Niklas Schenker, mietenpolitischer Sprecher der Linke-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, fordert einen Stopp der Mieterhöhungen bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen.

© Mike Schmidt/IMAGO

Es sind noch mehr Berliner betroffen als bislang bekannt: Die sieben landeseigenen Wohnungsunternehmen wollen im Laufe dieses Jahres insgesamt 98.286 Haushalten Mieterhöhungsverlangen schicken. Zunächst hatten die Unternehmen von rund 90.000 Fällen gesprochen. Die Zahl wurde inzwischen nach oben korrigiert.

Damit erhält der Streit über den Zeitpunkt der Mieterhöhungen neue Nahrung. Ein Teil der Schreiben wurde unmittelbar nach der Abgeordnetenhauswahl verschickt. Niklas Schenker, mietenpolitischer Sprecher der Linke-Fraktion, fordert nun, die Erhöhungen zu stoppen.

„Offensichtlich haben die Landesunternehmen nur den Wahlkampf abgewartet, um nun noch schnell Tatsachen schaffen zu wollen“, sagte Schenker gegenüber der Berliner Zeitung. „Der Senat muss eingreifen, die Mieterhöhungen stoppen und zurücknehmen.“

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