Wahlkampf

Fast 44 Prozent für die AfD – doch Berlins Parteien machen unbeirrt weiter wie bisher

Steffen Krach fordert CDU und Linke zum gemeinsamen Handeln auf. Die Berliner CDU will dagegen beide politischen Ränder von der Macht fernhalten.

6 Min
Jubel bei der AfD: Mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (M.) lässt sie die CDU in Sachsen-Anhalt weit hinter sich.

Jubel bei der AfD: Mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (M.) lässt sie die CDU in Sachsen-Anhalt weit hinter sich.

© Michael Kappeler/dpa

Die AfD gewinnt mit fast 44 Prozent die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt – und Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach richtet seinen Blick ausgerechnet auf CDU und Linke. Beide müssten nun „über ihren Schatten springen“, um einen AfD-Ministerpräsidenten zu verhindern, fordert Krach für Sachsen-Anhalt. Die Berliner CDU hingegen reagiert mit einer ganz anderen Botschaft:

Sie schließt nicht nur jede Zusammenarbeit mit der AfD aus, sondern will auch die Linke „von der Macht fernhalten“. Die Grünen sprechen von einem „Gegenmodell zur AfD“, ähnlich zur Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp, die erklärt: „Ich bin die Antwort auf Sachsen-Anhalt.“

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*