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Terror in New Orleans und Explosion in Las Vegas: FBI sieht keine „klare Verbindung“

Der mutmaßliche Attentäter von New Orleans handelte nach neuen Erkenntnissen des FBI als Einzeltäter.

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Polizisten stehen am 2. Januar 2025 in der Nähe der Bourbon Street in New Orleans, Louisiana.

Polizisten stehen am 2. Januar 2025 in der Nähe der Bourbon Street in New Orleans, Louisiana.

© Andrew Cabellero-Reynolds/AFP

Die US-Behörden haben bisher keine klare Verbindung zwischen der tödlichen Auto-Attacke in New Orleans und der Explosion eines Cybertrucks in Las Vegas ermitteln können. „Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine eindeutige Verbindung zwischen dem Angriff hier in New Orleans und dem in Las Vegas“, sagte der stellvertretende FBI-Direktor Christopher Raia am Donnerstag.

Die Explosion des Tesla Cybertruck vor einem Hotel des künftigen US-Präsidenten Donald Trump ereignete sich wenige Stunden nach der Attacke in New Orleans, wobei der Fahrer des Wagens in Las Vegas getötet wurde.

Der mutmaßliche Attentäter von New Orleans handelte nach neuen Erkenntnissen des FBI als Einzeltäter. „Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass außer Shamsud-Din Jabbar noch jemand anderes an diesem Anschlag beteiligt war“, so Raia weiter. Am Tag zuvor hatte die US-Bundespolizei in ersten Stellungnahmen erklärt, sie gehe davon aus, dass Jabbar bei der tödlichen Auto-Attacke in der Neujahrsnacht nicht allein gehandelt habe. Nach den neuesten FBI-Angaben wurden durch den Angriff 14 Menschen getötet, zuvor war die Zahl der Todesopfer mit 15 angegeben worden, wobei der Täter mitgezählt wurde. Er wurde beim Schusswechsel mit Polizisten getötet. 

Der mutmaßliche Fahrer des Tesla-Cybertrucks, der am Mittwoch vor einem Hotel des künftigen US-Präsidenten Donald Trump in Las Vegas explodierte, hatte laut Behörden ebenso wie Jabbar in der US-Armee gedient. Er wurde als der 37-jährige Matthew Livelsberger identifiziert. Aus Quellen der Strafverfolgungsbehörden geht laut Daily Mail hervor, dass Livelsberger früher auf demselben Militärstützpunkt gedient hatte wie Jabbar. Daraufhin gab es Spekulationen über eine mögliche Absprache zwischen den beiden.

Dieses undatierte Passfoto, das vom FBI zur Verfügung gestellt wurde, zeigt den mutmaßlichen Attentäter von New Orleans, Shamsud Din Jabbar.

Dieses undatierte Passfoto, das vom FBI zur Verfügung gestellt wurde, zeigt den mutmaßlichen Attentäter von New Orleans, Shamsud Din Jabbar.

© FBI

Jabbar und Livelsberger mieteten die Tatfahrzeuge über die App Turo

Der Sender CBS berichtete unter Berufung auf Ermittler, Livelsberger sei in Deutschland stationiert gewesen und habe zum Zeitpunkt seines Todes Urlaub gehabt, den er in Colorado verbracht habe. Sowohl der Pick-up des Täters in New Orleans als auch der Cybertruck waren bei derselben Carsharing-App Turo gemietet worden.

Laut Pentagon hatte Jabbar von 2007 bis 2015 im Personalmanagement und als IT-Fachmann für die US-Armee gearbeitet und ihr danach bis 2020 als Reservist angehört. Ein Armeesprecher sagte, Jabbar habe von Februar 2009 bis Januar 2010 in Afghanistan gedient und am Ende seines Dienstes den Rang eines Feldwebels gehabt. Er sei ehrenhaft entlassen worden.

In einem vor vier Jahren auf YouTube veröffentlichten Video, in dem er seine Maklerdienste anbot, rühmte sich Jabbar selbst als „harter Verhandlungspartner“. Jabbar hatte nach FBI-Erkenntnissen einige Stunden vor der Tat Videos in Online-Netzwerken veröffentlicht, die darauf hindeuteten, dass seine spätere Tat vom IS angeregt worden sei. In seinem gemieteten Pick-up fanden die Ermittler eine Flagge der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

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