Regionalliga

FC Lok Leipzig gewinnt Titel – Relegation gegen Würzburg wartet

Lok Leipzig verteidigt den Titel in der Staffel Nordost und kämpft erneut in der Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga. Carl Zeiss Jena verpasst die Meisterschaft trotz eines Derbysiegs gegen Erfurt.

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5:2-Sieg gegen 1. FC Magdeburg II: Farid Abderrahmane, der hier sein Elfmetertor zum 3:2-Sieg bejubelt, holt mit Lok erneut den Staffelsieg.

5:2-Sieg gegen 1. FC Magdeburg II: Farid Abderrahmane, der hier sein Elfmetertor zum 3:2-Sieg bejubelt, holt mit Lok erneut den Staffelsieg.

© Jan Kaefer/imago

Der 1. FC Lokomotive ist wie in der vergangenen Saison Meister der Regionalliga Nordost. Die Mannschaft von Trainer Jochen Seitz setzte sich vor knapp 9000 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg mit 5:2 durch, nachdem sie zur Halbzeit noch mit 0:1 zurückgelegen hatte. Damit wartet auf die Lok-Mannschaft ein weiteres Mal die Relegation. Dafür spielt sie gegen die Würzburger Kickers aus der Regionalliga Bayern um den Aufstieg in die 3. Liga.

Der FC Carl Zeiss Jena, der die Saison in der Staffel Nordost noch einmal spannend gemacht hatte und vor dem Saisonfinale zum Dauer-Tabellenführer Punktgleichheit herstellen konnte, behauptete sich in seiner Ad-hoc-Arena auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld gegen Dauerrivale FC Rot-Weiß Erfurt mit 2:0 (2:0) und beendet die Saison damit als knapper Zweiter.

Carl Zeiss Jena bleibt der Derbysieg

Lok-Trainer Seitz konnte sein Glück über den Staffelsieg nach dem Abpfiff kaum fassen: „Angesichts des Nackenschlages, den wir im letzten Jahr mit der Relegations-Niederlage erlitten haben, ist das nicht hoch genug zu bewerten.“ Ayodele Adetula (47., 59.) und Dorian Cevis (69., 90.) erzielten jeweils einen Doppelpack für ihre Mannschaft und Farid Abderrahmane traf in der 63. Minute vom Strafstoßpunkt zur erstmaligen 3:2-Führung für den Gastgeber.

Auch wenn Carl Zeiss Jena den Meistertitel knapp verpasste, wird zumindest der erneute Sieg gegen die Rot-Weißen für Genugtuung sorgen. Zuletzt schlug die Mannschaft von Trainer Volkan Uluç den Erfurter Erzrivalen Ende März im Halbfinale des Thüringen-Pokals erst  im Elfmeterschießen. Die Tore für Jena erzielten Timon Burmeister (10.) und Moritz Fritz (29.).

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