Fußball

Fehlstart reloaded: Bei Dynamo Dresden gibt es eine Parallele zur Vorsaison

Nach dem 1:2 gegen Bochum hängt Dynamo Dresden zunächst im Tabellenkeller fest. Zumindest die nackten Zahlen kommen den Fans bekannt vor.

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Dynamo-Torhüter Tim Schreiber hat mit Dresden einen Fehlstart in die Zweitliga-Saison erlebt.

Dynamo-Torhüter Tim Schreiber hat mit Dresden einen Fehlstart in die Zweitliga-Saison erlebt.

© IMAGO/Michelle Luka

Der Blick auf die Tabelle der 2. Bundesliga ist für die Anhänger von Dynamo Dresden aktuell nicht mit allzu viel Freude verbunden. Nach vier Spieltagen haben die Sachsen drei Punkte gesammelt, schon drei Niederlagen kassiert. Das Klassement listet die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm auf dem vorletzten Platz. „Wir waren nicht so sauber, wie wir es sein müssen. Das war sehr unsauber, für uns sehr ungewohnt“, kritisierte der Schweizer seine Spieler nach der 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Bochum.

Saisonübergreifend hatte Dynamo die vergangenen vier Partien im Rudolf-Harbig-Stadion gewonnen, dort in der Vorbereitung auch Bundesligist 1. FC Union Berlin bei der Generalprobe zur neuen Saison mit 2:1 geschlagen. In der Frühphase dieser Spielzeit läuft in Dresden allerdings noch zu wenig zusammen. Das Aufeinandertreffen mit Bochum war über weite Strecken zwar ausgeglichen, wirklich zwingend wurden die Hausherren in der Offensive aber nicht. Hinten führten zwei einfache Fehler zu den Gegentoren. Erst leistete sich Nicolai Rapp 20 Meter vor dem eigenen Tor einen Ballverlust, dann war die gesamte Hintermannschaft bei einem tollen Steckpass der Gäste nicht im Bilde. Beide Szenen nutzte Koji Miyoshi zu Toren aus. Ben Bobzien gelang kurz vor dem Seitenwechsel nur noch der Anschlusstreffer.

Der Blick zurück aufs Tabellenbild weist erstaunliche Parallelen zur Vorsaison auf. Vier Spiele, ein Sieg, drei Niederlagen, fünf erzielte Tore. Vor einem Jahr hatte Dynamo allerdings erst sieben Gegentore erzielt, jetzt sind es schon zehn. Die Ausgangssituation ist dennoch eine andere. Der Kader ist in dieser Saison deutlich stärker besetzt. Die starke Rückrunde, in der sich die Sachsen nicht nur den Klassenerhalt gesichert, sondern auch mit tollem Fußball begeistert hatten, schürte im Umfeld bereits leise Hoffnungen. Könnte in diesem Jahr als eine Art Geheimfavorit womöglich sogar der Sprung in Richtung der Aufstiegsplätze gelingen?

Danach sieht es aktuell nicht aus. Dynamo muss sich erst einmal nach unten orientieren und steht am Sonnabend (13 Uhr) bereits vor einem Krisengipfel. Die Stamm-Elf ist zu Gast bei Eintracht Braunschweig. Die Niedersachsen haben nach einem furiosen 6:1-Erfolg zum Saisonstart beim 1. FC Magdeburg zuletzt drei Niederlagen kassiert, sind zudem aus dem DFB-Pokal geflogen.

Im Pokal gegen Schalke

Da ist Dynamo nach dem souveränen 6:0-Sieg in der ersten Runde bei Regionalligist Westfalia Rhynern zwar noch vertreten, hat Ende Oktober allerdings eine hohe Hürde zu überspringen. Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 ist zu Gast. Immerhin der Wunsch von Stamm, ein Heimspiel zu haben, wurde durch die Auslosung erfüllt. Sportlich muss sich seine Mannschaft bis dahin allerdings deutlich steigern.

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