„Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin“, lautet eine berühmte Gedichtzeile von Thomas Brasch. Sie könnte auch das Motto der Karl-May-Festtage im Radebeuler Lößnitzgrund sein, die zum 33. Mal am Himmelfahrtswochenende über die Bühne gingen.
Denn Karl May, der gegen Ende seines Lebens in Radebeul in der „Villa Shatterhand“ lebte, erschuf die Romanwelten von Winnetou und Co. rein aus der Fantasie. Und die darf hier ein langes Wochenende aufleben: Kostüme, Westernkulissen, Literatur, Tanz und Musik und echte „Indianer“, die hier noch so heißen dürfen und von ihrem Leben in den Reservaten erzählen.
Tradition
Ein Fest im Sattel: Die Karl-May-Festtage Radebeul
Jedes Jahr wird der Lößnitzgrund bei Radebeul zum Wilden Westen im Wilden Osten. Die Karl-May-Festtage sind eine Institution, die vielleicht mehr über den Osten Deutschlands erzählt als über Amerika.
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Sheriffs im Fort Henry auf dem Karl-May-Fest: So könnte das Leben deutscher Einwanderer zur Zeit des Goldrausches ausgesehen haben
© Rene Plaul für Ostdeutsche Allgemeine
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