POTSDAM. Das Unternehmen Euroworld, das mit Plänen zum Bau einer gigantischen Freizeitanlage in Sperenberg (Teltow-Fläming) in der Öffentlichkeit agiert, will von der Landesregierung eine "ernsthafte Prüfung" des Projekts. "Wenn man die Euroworld hier nicht will, soll man uns das sagen", erklärte Wilfried Eysell, Aufsichtsratschef der Euroworld Holding AG, gestern in Potsdam. Eigenen Angaben zufolge gibt es für 4,5 der zunächst benötigten 6,1 Milliarden Euro bereits Zusagen von rund 100 Investoren. Euroworld fordert eine unverbindliche Erklärung des Landes, das frühere Militärgelände, das sich noch im Besitz des Bundes befindet, an das Unternehmen zu verkaufen. Im Finanzministerium hieß es: "Wir treten mit niemandem in Verhandlungen, solange wir die Fläche nicht haben." Über die Übertragung an das Land reden Brandenburg und der Bund im August. (sj.)
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