Wo vor Jahrzehnten noch Hunderttausende Tonnen Fisch aus dem Meer geholt wurden, dürfen es im kommenden Jahr in der westlichen Ostsee nur noch kleine Mengen sein: 435 Tonnen Hering, dazu 104 Tonnen westlicher Dorsch, und zwar nur, wenn der Fisch als Beifang ins Netz gerät. Gerade Dorsch und Hering waren lange der „Brotfisch“, mit dem die Ostsee-Fischer ihren Lebensunterhalt sicherten. Sind nun also das Matjes-Fischbrötchen, der Bismarck-Hering und das Dorschfilet bald nur noch Erinnerungen an frühere Zeiten?
Fast leergefischt
Fischfang in der Ostsee steht vor dem Aus
Überfischung und Öko-Krise zerstören die Ostsee. Die deutschen Fangquoten wurden drastisch herabgesetzt. Fischer bekommen Abwrackprämien für ihre Boote.
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Ein Fangnetz mit Heringen wird an Bord eines Fischkutters gezogen.
© dpa/Jens Büttner
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