Die EU wollte im 21. Sanktionspaket erstmals russischen Fisch sanktionieren. Jetzt sind die geplanten Maßnahmen nach der Einigung der Mitgliedstaaten vorerst vom Tisch.
Die ursprünglich geplanten Beschränkungen für Alaska-Seelachs und Kabeljau gehören nicht mehr zum kommenden Sanktionspaket. Darüber berichten unter anderem die Financial Times (FT) und die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere mit den Verhandlungen vertraute Diplomaten.
Russland-Sanktionen
Fischstäbchen verschont: Deutschland und Co. setzen sich gegen Brüssel durch
Die EU wollte russischen Fisch sanktionieren. Doch Deutschland und weitere Staaten verhinderten offenbar das Vorhaben – zum Schutz der eigenen Industrie.
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Nicht nur bei Fischstäbchen: Immer mehr EU-Staaten schützen ihre eigene Wirtschaft vor neuen EU-Sanktionen gegen Russland.
© Fotoillustration: Berliner Zeitung. Fotos: Imago, Unsplash
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*