Berlins Unterwelt ist bewaffnet bis an die Zähne. Fast täglich wird ein Abzug gedrückt oder jemand schaut in den Lauf einer Pistole. Und die Polizei kommt bei der Verfolgung der Täter kaum hinterher. Von Jahresbeginn bis Ende Mai kamen in Berlin 558-mal Schusswaffen zum Einsatz. Das ist eine Steigerung um 36 Fälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
In mehr als der Hälfte der Fälle, nämlich 285-mal, wurde in dieser Zeit geschossen, in 173 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht. Diese Zahlen nennt die Senatsverwaltung für Inneres auf eine noch unveröffentlichte parlamentarische Anfrage des Berliner AfD-Abgeordneten Thorsten Weiß, die der Berliner Zeitung vorliegt.
Schusswaffen
Flinte, Revolver und Kalaschnikow: Berlins Unterwelt ist bewaffnet bis an die Zähne
Immer mehr Schusswaffen sind im Umlauf. Jetzt werden sogar Handgranaten geworfen. Eine Senatsantwort auf eine AfD-Anfrage liefert verstörende Zahlen.
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Fast schon ein „normales“ Bild: Nach einer nächtlichen Schießerei suchen Polizisten nach Patronenhülsen.
© Axel Billig/Pressefoto Wagner
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