Umwelt

Forscher: Arktis erwärmt sich noch schneller als gedacht

Durch den Rückgang der Eismassen werden außerdem Schadstoffe freigesetzt, die die Umwelt zusätzlich belasten.

Marco Buchholz Team News dpa/mbz
2 Min
Gebrochenes Meereis unter der Wasseroberfläche.

Gebrochenes Meereis unter der Wasseroberfläche.

© AP/dpa/David Goldman

Die Einflüsse des Klimawandels auf arktische Gemeinschaften, Ökosysteme und Arten seien beträchtlich und beschleunigten sich, warnten die Klimaexperten. Die neuen Beobachtungen enthüllten schnelle und umfassende Veränderungen in der Region, die weit über die Arktis hinaus zu spüren seien.

Rückgang der Eismassen setzt abgelagerte Schadstoffe frei

Der Verlust des Meereises, der Rückgang von Gletschern und die verringerte Schneedecke setzten zudem zuvor abgelagerte Schadstoffe frei. Auch wenn das Niveau vieler Umweltschadstoffe in der Arktis abnehme, stellten einige wie Quecksilber weiter eine Bedrohung für Menschen und Tiere dar. Auch Mikroplastik, das im Schnee wie im Eis, Meereswasser, in Ozeansedimenten und an arktischen Stränden gefunden worden sei, werde zu einem wachsenden Problem für die Region.

Das AMAP ist eine Arbeitsgruppe des Arktisches Rates. Es soll zuverlässige Informationen über den Status der arktischen Umwelt liefern. Darüber hinaus soll das Programm den betroffenen Regierungen bei ihren Bemühungen im Kampf gegen Schadstoffe und Klimakrise mit wissenschaftlichem Rat zur Seite stehen.

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