So eindrucksvoll dies auf den ersten Blick ist – es gibt Kritik an solchen Darstellungen. Aus der Zahl der positiv Getesteten geht nämlich nicht hervor, wie viele ernsthaft erkrankten und wie viele überhaupt keine Symptome hatten. Die ansteigenden Kurven hängen auch von der steigenden Zahl der Tests ab. Außerdem vermittelt die Zahl von 26,3 Millionen ein Gefühl der Gleichzeitigkeit, die gar nicht existiert. Auch die reine Zahl der Todesfälle lässt viele Fragen ungeklärt.
Kritik an Corona-Politik
Forscher: Corona-Weltkarten verzerren den Blick und schüren Angst
Sogenannte Dashboards liefern eine vereinfachte Sicht auf komplexe Vorgänge, sagt der Humangeograph Jonathan Everts. Sie fördern nationale Alleingänge. Folgeschäden und gesellschaftliche Ungleichheiten bleiben verborgen.
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Das Dashboard der Johns Hopkins University, Ansicht vom Freitag.
© Screenshot/Johns Hopkins University
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