Auf dem Weg zum Depressions-Test

Forscher finden Biomarker für Depressionen – möglicher Ansatz für Therapien

Depressionen hängen eng mit dem Stoffwechsel des Körpers zusammen. Wissenschaftler wie die Kieler Professorin Helena Zacharias sind den Vorgängen auf der Spur.

Torsten Harmsen
Torsten Harmsen
6 Min
Schlafstörungen, Früherwachen und Grübeleien gehören zu den ersten Zeichen einer Depression. Ansonsten können die Frühzeichen vielfältig sein.

Schlafstörungen, Früherwachen und Grübeleien gehören zu den ersten Zeichen einer Depression. Ansonsten können die Frühzeichen vielfältig sein.

© imago/Claus Rasmussen

„10 bis 15 Prozent aller Patienten mit wiederkehrenden schwer ausgeprägten depressiven Phasen sterben durch Suizid“, heißt es auf der Internetseite Neurologen und Psychiater im Netz. „Es gehört neben medizinischem Fachwissen viel psychiatrische Erfahrung dazu, um eine Depression schnell und sicher zu diagnostizieren“, schreiben die Experten. Für Allgemeinärzte und Patienten wurden Fragebögen entwickelt, um eine Depression erkennen zu können. Doch nun ist Forschern ein weiterer Schritt gelungen. Sie haben einen möglichen Biomarker für Depressionen gefunden. Ihre Ergebnisse stellen sie in einer Studie im Journal Molecular Psychiatry vor.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*