Die Forscher ahmten Niesen und Husten mit der Figur nach und verfolgten die künstlich hergestellten Tröpfchen mithilfe von Laserlicht in einem dunklen Raum. Aus dem Versuch ging hervor , dass das Plastikschild zwar zunächst die Vorwärtsbewegung der austretenden Luft blocke, die Tröpfchen sich dann aber um das Visier herum im Raum verteilen würden.
Bei Masken mit einem Ventil sei es ähnlich. Dort werde die Luft durch die Ventilöffnung ungefiltert herausgedrückt und verteile sich ebenfalls. Zwar filtern den Angaben der Wissenschaftler nach Masken mit Ventil die eingeatmete Luft, nicht jedoch die austretende.
Spezielle, dem sogenannten N95-Standard entsprechende Atemschutzmasken und einfach Stoffmasken bieten laut der Forscher keinen hundertprozentigen Schutz, lassen aber weniger Tröpfchen durch. Sie empfehlen daher, auf das Tragen von Gesichtsschilden und Ventilmasken zu verzichten. Über ihre Untersuchungsergebnisse berichten die Forscher im Fachjournal „Physics of Fluids“.
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