Drei Jahre verbrachte Masoumeh Tajik in einer Flüchtlingsunterkunft in Diavata bei Thessaloniki. Ihre Gedanken, Gefühle und Eindrücke aus der Zeit in Griechenland konnten sie und andere Künstlerinnen auf Fotos festhalten. Sie alle belegten einen kostenlosen Fotokurs in der Nähe des Camps – eine Fotoausstellung im Hangar 4 des ehemaligen Flughafens Tempelhof zeigt nun das Ergebnis.
Neben einem Basketballfeld, auf dem normalerweise Geflüchtete trainieren, stehen an diesem Donnerstagabend Interessierte bei der Vernissage von „They took away our voice“. In dem riesigen Hangar wirkt die Ausstellungsfläche klein, im Hintergrund läuft orientalische Musik. Direkt nebenan, in den Hangars 2 und 3, sind Hunderte Geflüchtete in Containern untergebracht: die deutsche Version dessen, was in den gezeigten Fotos an Griechenland kritisiert wird.
Kunst
Fotoausstellung von geflüchteten Frauen: „Bin ich frei oder muss ich weiter?“
Im Hangar 4 des ehemaligen Flughafens Tempelhof zeigt die Ausstellung „They took away our voice“ im Dezember die Perspektive von geflüchteten Frauen.
Maria Häußler
4 Min
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Masoumeh Tajik ist mit einem Boot nach Griechenland gekommen.
© Markus Wächter/Berliner Zeitung
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