Der russische Geheimdienst FSB hat eigenen Angaben zufolge „Spuren von Sprengstoff“ an einem Frachtschiff im Schwarzen Meer entdeckt. Die Spuren seien „im Frachtraum“ und „auf der Oberfläche eines Rettungsbootes“ eines aus dem türkischen Sinop kommenden Frachters gefunden worden, teilte der FSB am Donnerstag mit. Dem Frachter, der für einen „Verladen von Getreide“ den Hafen im südrussischen n Rostow am Don ansteuerte, sei daher der Zugang zu russischen Gewässern verwehrt worden.
„Das ausländische Schiff könnte früher dafür genutzt worden sein, explosive Substanzen in die Ukraine zu transportieren“, hieß es weiter. Laut FSB hatte das Schiff zuvor den ukrainischen Hafen Reni in der Region Odessa angefahren. Ein Getreidelager in dem Donau-Hafen nahe der rumänischen Grenze war kürzlich von russischen Drohnen angegriffen worden.
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Ende des Getreideabkommens: Russland verstärkt Hafen-Angriffe
Bereits am Montag hatte der FSB eigenen Angaben zufolge Spuren von Sprengstoff an einem Schiff gefunden, das auf dem Weg von der Türkei in Richtung Rostow am Don war und zuvor den ukrainischen Hafen in Kilija passiert hatte. Auch dieses wurde zurückgeschickt.
In der vergangenen Woche war Russland aus dem internationalen Getreideabkommen ausgestiegen, das der Ukraine den Transport durch das Schwarze Meer ermöglicht hatte. Seitdem verstärkte Moskau die Angriffe auf Häfen im Südwesten der Ukraine.
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