Bischöfe gegen höhere Schmerzensgelder für Missbrauchsopfer
„Die Zahlen sind erschütternd und können nicht folgenlos bleiben“, sagte der Kommissionspräsident. Die Opfer hätten Leiden, Isolation und oft auch Scham und Schuldgefühle erlitten. Knapp die Hälfte von ihnen litten auch nach vielen Jahren noch unter den Folgen.
Bischöfe wollen handeln – Opfer wollen Entschädigung
Die französische Bischofskonferenz kündigte nach der Veröffentlichung der Studie Konsequenzen an. „Angesichts so vieler zerrütteter, oft zerstörter Leben schämen wir uns und sind entrüstet“, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Éric de Moulins-Beaufort. Man werde alle erforderlichen Schritte einleiten, damit sich ein solcher Skandal nicht wiederhole. Auf der Sitzung der Kirchengremien im November sollten Maßnahmen getroffen werden.
„Wochenlanger Missbrauch durch einen Pfarrer wird wie eine Bagatelle behandelt“
Der Gründer des Opferverbandes „La Parole Libérée“, François Devaux, mahnte die Kirche: „Sie müssen für alle diese Verbrechen bezahlen.“ Dabei werde es um Milliardensummen gehen.
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