Es ist der nächste Rückschlag für Frankreich in seiner ehemaligen Kolonie Niger: Der französische Staatskonzern Orano muss seine Uranproduktion in dem westafrikanischen Land Ende Oktober einstellen. Angesichts einer „deutlichen Verschlechterung“ der Lage im Land sei es nicht mehr möglich, die Arbeit am letzten noch betriebenen Standort Somaïr fortzusetzen, teilte eine Sprecherin des Unternehmens in Paris mit. „Trotz aller Bemühungen, mit dem Militärregime die Situation zu lösen“ und Exportgenehmigungen zu erhalten, „sind alle unsere Vorschläge unbeantwortet geblieben“, erklärte die Sprecherin.
Sahelzone
Europas nächstes Energieproblem? Frankreichs Orano muss Uranabbau in Niger stoppen
Das Ende des Uranabbaus könnte die französische Atomindustrie vor große Probleme stellen. Russland und China hingegen dürften von Nigers Entscheidung profitieren.
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Demonstranten in der nigrischen Hauptstadt Niamey verbrennen die Flagge der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich.
© AFP
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