Iran

Freiheitspreis an Pahlavi-Sohn: Grobe Missachtung aller Opfer der Schah-Diktatur

Den Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung erhält – stellvertretend für alle Iraner – der Sohn des Schahs. Unser Autor hat dessen Folterknechte erlebt.

Hassan Javan-Khoshdel
6 Min
Wenig Freunde in Berlin: Schah-Sohn Reza Pahlavi (2.v.r.) war im April bei einem Besuch der Bundespressekonferenz mit Tomatensoße beworfen worden.

Wenig Freunde in Berlin: Schah-Sohn Reza Pahlavi (2.v.r.) war im April bei einem Besuch der Bundespressekonferenz mit Tomatensoße beworfen worden.

© imago/ESDES.Pictures, Bernd Elmenthaler

Am 7. November wird in der Frankfurter Paulskirche, dem Gral der deutschen Freiheitsbewegung und Demokratie, dem Schah-Sohn und einstigen persischen Kronprinzen der Freiheitspreis 2026 der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit überreicht. Geehrt wird das iranische Volk für den Mut der Zivilgesellschaft und der Protestierenden. Reza Pahlavi nimmt die Auszeichnung treuhänderisch entgegen. Unser Gastautor ist dennoch aufgebracht, mit einigem Grund.

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