Während US-Streitkräfte vor Venezuelas Küste gerade das vierte Boot binnen zwei Wochen versenken, verkündet das norwegische Nobelkomitee: María Corina Machado erhält den Friedensnobelpreis. Die Timing-Regie könnte perfekter nicht sein. Wieder einmal wird die prestigeträchtigste Friedensauszeichnung der Welt zum Prägestempel westlicher Machtpolitik.
Kommentar
María Corina Machado: Der Friedensnobelpreis als Werkzeug westlicher Machtpolitik
Mit der Auszeichnung für María Corina Machado wird der Friedensnobelpreis erneut zum geopolitischen Instrument. Oslo liefert die moralische Begleitmusik für Washingtons Interessen.
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Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado spricht am 28. August 2024 bei einer Kundgebung in Caracas.
© Juan Barreto/AFP
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