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Beerdigung

Am Ende jüdisch: Bewegende Trauerfeier für den Kommunisten Friedrich Wolff

„Für Frieden und eine bessere Welt eintreten“: Beim Abschied von Friedrich Wolff auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee erinnern Wegbegleiter an einen Jahrhundertanwalt.

Maritta Adam-Tkalec Maritta Tkalec
4 Min
Gregor Gysi bei seiner Trauerrede für den verstorbenen Jahrhundertanwalt Friedrich Wolff

Gregor Gysi bei seiner Trauerrede für den verstorbenen Jahrhundertanwalt Friedrich Wolff

© Benjamin Pritzkuleit

Unter weißen Rosen, in einem von einem schwarzen Tuch bedeckten schlichten Sarg, umgeben von Leuchtern und Davidsternen liegt Friedrich Wolff, der bedeutende Rechtsanwalt, der am 10. Juni 2024 im Alter von fast 102 Jahren gestorben ist. Die Trauerhalle des Jüdischen Friedhofs in Weißensee fasst die zum Abschiednehmen Erschienenen kaum, die meisten verfolgen die Feier stehend.

Die Familienangehörigen – Ehefrau Iris, Kinder, Enkel, Urenkel – waren anwesend und einige Prominenzen wie Lothar de Maizière, letzter Ministerpräsident der DDR und Anwaltskollege, Siegfried Lorenz als alter Genosse aus DDR-Zeiten ebenso wie Gregor Gysi und Sören Pellmann als Vertreter der Partei Die Linke, der Friedrich Wolff trotz aller Verzweiflung angesichts deren Entwicklung bis zuletzt die Treue gehalten hatte.

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