Jetzt, wo die Temperaturen in den Niederlanden unter den Gefrierpunkt gefallen sind, ist das Schlittschuhlaufen auf Natureis in verschiedenen Regionen möglich.
© Rob Engelaar/ANP/dpa
An anderen Orten wie etwa in Oosterbeek bei Arnhem hofften Schlittschuhfans am Dienstag auf eine weitere frostige Nacht. „Dann können wir Mittwochfrüh aufs Eis“, sagte ein Sprecher des örtlichen Eissportvereins dem Sender NOS. „Drücken wir die Daumen, dass es wieder schön kalt wird.“ Für eine Schlittschuhrunde auf Grachten oder Seen aber werde der Frost wahrscheinlich nicht reichen, meinten Meteorologen. Dennoch verzeichneten Schlittschuhläden in den Niederlanden bereits einen Ansturm. Zum erhofften Start der Saison wollten viele ihre Schuhe schleifen lassen.
Ordentlich vorbereitet auf das Volkssportvergnügen sind die Niederlande aber auf jeden Fall. Nach einer Werbekampagne des nationalen Schlittschuhbundes (KNSB) wurden 400 neue sogenannte Eismeister ausgebildet, wie der Sender NOS berichtete. Deren Aufgabe ist es, die Schlittschuhbahnen von rund 450 Clubs unter freiem Himmel einsatzklar zu machen und in Schuss zu halten. Dabei geht es um weit mehr als das Messen der Eisdicke. Teils werden Flächen im Winter geflutet, damit dort eine Schlittschuhbahn entsteht. Bei Schneefall müssen die Flächen geräumt werden und auch auf Kanälen und Gewässern gilt es, sichere Schlittschuhflächen zu garantieren.
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