Ein Wasserrohrbruch hat den Columbiadamm in Berlin-Tempelhof für den Autoverkehr lahmgelegt. Wie die Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mitteilte, ereignete sich der Schaden am Sonntag, den 26. April. Die Strecke bleibt voraussichtlich für vier Wochen für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Demnach finden die Reparaturarbeiten auf dem Abschnitt zwischen Lilienthalstraße und Golßener Straße statt. Autofahrer müssen sich in den kommenden Wochen auf Umleitungen einstellen.
Auch der öffentliche Nahverkehr ist von der Sperrung betroffen. Die Buslinie M43 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verkehrt nicht zwischen dem U-Bahnhof Platz der Luftbrücke und dem U-Bahnhof Boddinstraße.
Ausweichroute ebenfalls eingeschränkt
Der Columbiadamm verbindet die Berliner Ortsteile Tempelhof, Kreuzberg und Neukölln. Nach Zahlen der Senatsverwaltung, auf die sich der RBB beruft, passieren täglich rund 17.000 Fahrzeuge den nun gesperrten Abschnitt.
Erschwerend kommt hinzu, dass die parallel verlaufende Gneisenaustraße als Ausweichroute kaum nutzbar ist. Der nördliche Fahrstreifen zwischen Südstern und Mittenwalder Straße ist über mehrere Kilometer gesperrt – und das nicht nur kurzfristig, sondern für Jahre. Grund dafür sind Bauarbeiten der BVG an der Tunneldecke der U-Bahnlinie U7.
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