Olympiasieger, Weltmeister, Europameister und nun zum dritten Mal in Serie Welthandballer: Starspieler Mathias Gidsel schafft Historisches und krönt seine herausragende Karriere mit der nächsten Auszeichnung. Als erster Spieler überhaupt gewinnt der Ausnahmekönner vom deutschen Meister Füchse Berlin den Titel als bester Spieler der Welt zum dritten Mal nacheinander.
Mathias Gidsel: Einer der besten aller Zeiten
Der 27-Jährige setzte sich gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Emil Nielsen und Ex-Bundesliga-Spieler Ivan Martinovic durch. Gidsel ist damit auf einer Stufe mit den Handball-Legenden Nikola Karabatic und Mikkel Hansen, die ebenfalls dreimal zum Welthandballer gewählt wurden. „Es ist unglaublich, dass mein Name neben diesen beiden steht. Darauf bin ich natürlich sehr stolz. Dass ich diese Auszeichnung nun schon zum dritten Mal in Folge erhalten habe, zeigt, dass ich in den letzten Jahren eine gute Leistung gezeigt habe“, äußerte Gidsel.
Füchse Berlin: Verpflichtung von Weltklasse-Spieler Dika Mem naht
Rodeln: Wendl und Arlt werden mit Team-Gold zu Rekord-Olympiasiegern
Bei den Frauen gewann Norwegens Weltmeisterin Henny Reistad die Auszeichnung zur Welthandballerin ebenfalls zum dritten Mal nacheinander. Den Titel als beste Nachwuchsspielerin holte sich Deutschlands DHB-Akteurin Viola Leuchter. Die 21-Jährige hatte im Dezember auf dem Weg zu WM-Silber mit ihren Leistungen beeindruckt.
Europameisterschaft ging nicht mehr in die Wertung ein
Das Jahr 2025 war das beste in Gidsels Karriere. Er führte den Hauptstadt-Club zur ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte und musste sich erst im Finale der Champions League dem SC Magdeburg geschlagen geben. Mit Dänemark wurde der schmächtige Rückraumspieler Weltmeister und krönte das Turnier mit beeindruckenden 74 Treffern sowie 45 Torvorlagen. Der Weltverband zeichnete ihn als MVP aus. Die gleiche Auszeichnung erhielt er vor einigen Wochen nach dem EM-Titel der Dänen. Im Finale gegen Deutschland hatte er sieben Tore erzielt. Bei der Wahl zum Welthandballer wurden aber ausschließlich Leistungen aus dem Jahr 2025 berücksichtigt.
Ein Tor mehr warf im Finale Simon Pytlick. Mit Nationalmannschaftskollege wird Gidsel spätestens 2027 auch im Verein gemeinsam auf Torejagd gehen. Schon vorher, zum Start der neuen Saison, schließt sich Torhüter Andreas Palicka dem Team an. Er ersetzt Dejan Milosavljev, der die Berliner nach sechs Spielzeiten gen Polen verlassen wird, wo er künftig für Industria Kielce auflaufen wird.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]