Die Glockenstraße im Leipziger Zentrum-Südost wird ab Montag, 26. Oktober, zur verkehrsberuhigten Zone vor der Petrischule umgebaut. Die Arbeiten sollen im Juni 2027 enden und 1,2 Millionen Euro kosten, wie das Mobilitäts- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig mitteilte. Parallel dazu erneuern die Leipziger Wasserwerke gerade eine Trinkwasserleitung in der Straße.
Vor der Schule entsteht eine platzähnliche Fläche, die große Betonplatten abgrenzen. Dort kommen sechs Bäume, drei Hochbeete mit Sitzgelegenheit und zwei Tiefbeete hin. Die Tiefbeete werden bepflanzt und speichern unter der Erde Regenwasser. Dazu kommen Fahrradbügel, Bänke und Abfallbehälter. Der Gehweg Richtung Brüderstraße wird saniert, dort pflanzt die Stadt elf weitere Bäume.
Das Regenwasser vom Schuldach soll künftig zum Teil vor Ort versickern und so das Grundwasser auffüllen. Nur bei Starkregen fließt es in den Mischwasserkanal. Die Stadt sieht den Umbau als Pilotprojekt, dessen Erfahrungen in andere Bauvorhaben einfließen sollen.
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Die Petrischule selbst hat die Stadt gerade erst für 28,1 Millionen Euro saniert, laut Stadt Leipzig sollen Schulhof und Glockenstraße das Regenwasser zur Bewässerung und Kühlung nutzen.
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