Die Leute in den USA haben längst keine Lust mehr darauf, ihre Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan zu wissen. Donald Trump nutzte das für sich. In seinen Kampagnen versprach er, diesen „endlosen Krieg“ zu beenden. Nach 17 Jahren Blutvergießen begannen im November 2018 die Verhandlungen zwischen den USA und den Taliban. Neun Verhandlungsrunden später war es im Februar 2020 so weit: Zalmay Khalilzad, Afghanistan-Sonderbeauftragter der USA, und Mullah Abdul Ghani Baradar, politischer Chef der Taliban, unterzeichneten in katarischen Hauptstadt Doha ein Friedensabkommen.
Analyse
Für Joe Biden und Donald Trump stehen die Afghanen an zweiter Stelle
US-Präsident Joe Biden sagt, er habe die US-Truppen aus Afghanistan abziehen müssen, weil Trump ihm dieses Erbe hinterlassen habe. Doch das stimmt nicht.
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Zalmay Khalilzad, US-Sondergesandte für Aussöhnung in Afghanistan, und Mullah Abdul Ghani Baradar, Leiter des politischen Büros der Taliban, schütteln sich am 29. Februar 2020 in Doha die Hand, nachdem sie ein Abkommen über Wege zu einem Frieden zwischen den USA und der militant-islamistischen Taliban unterzeichnet haben.
© Hussein Sayed/AP/dpa
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